Spiritualität hat mehr mit rohköstlicher lebendiger Nahrung zu tun, als allgemein angenommen wird. Rohe unverfälschte Nahrung heilt nicht nur unseren Körper, sie heilt auch unsere Seele und klärt unseren Geist. Die Schwingungen der ursprünglichen unverfälschten Nahrung bringt uns in Kontakt mit unseren eigenen ursprünglichen unverfälschten Seelen-, Körper- und Geistesschwingungen. Dr. Gabriel Cousens [1], praktischer Arzt, Psychiater und Familientherapeut, geht ebenfalls auf diese Thematik ein und widmet bereits sein ganzes Leben diesem Bereich. Er leitet in Patagonia/Arizona das “Tree of Life Rejuvenation Center” – “Baum des Lebens und der Verjüngung” und setzt vegane Rohkost-Ernährung, Naturheilkunde, die Essener Lehren, Homöopathie, Akupunktur, Reiki und spirituelles Bewusstsein ein, um Körper, Geist und Seele zu heilen. Vorreiter sind auch die beiden Schweizer Urs und Rita Hochstrasser. Wertvolle Informationen auch zum Thema der kaltgepressten Öle, deren Herstellungsprozesse und Unterschiede zu anderen Verfahren erklärt er in seinen Büchern und in seinen Rohkost-Seminaren. Bei unseren Recherchen sind wir u.a. auch auf ein weiteres interessantes Dokument [2] gestossen, und zwar die "Definition Rohkost nach der Schweizer Konvention (SKR)"

Nach der Definition einer Rohkoststudie aus dem Jahre 1997 ist Rohkost-Ernährung eine Ernährung, "die weitgehend oder ausschließlich nicht erhitzte, pflanzliche (teilweise auch tierische) Lebensmittel enthält". Es werden Lebensmittel einbezogen, die verfahrensbedingt erhöhten Temperaturen ausgesetzt sind (z.B. Waben- oder Schleuderhonig und kaltgepresste Öle), ebenso Lebensmittel, bei deren Herstellung eine gewisse Hitzezufuhr erforderlich ist (z.B. Trockenfrüchte, Trockenfleisch und -fisch sowie bestimmte Nussarten). Außerdem können kaltgeräucherte Erzeugnisse (z.B. Fleisch und Fisch), roher Fisch wie Sashimi oder rohes Fleisch wie Tatar sowie essig- und milchsaures Gemüse Bestandteil der Rohkosternährung sein. Über diese Definition besteht jedoch kein Konsens. Es gibt im deutschen Sprachraum mehrere Rohkost-Ernährungslehren, deren Vertreter jeweils eine eigene Definition haben. Unsere Absicht ist es, den interessierten Menschen das Wissen zu einer höheren Lebensqualität zugänglich zu machen, denn mit gesundem Essen kommt Freude, Bewusstsein. Wem seine Gesundheit etwas wert ist, wer aktiv etwas für die nächste Generation tun möchte, wem Umweltschutz ein Anliegen ist, wer sein Bewusstsein über das eigene Wohl hinaus ausdehnen möchte, wer Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein hat, der ist veganer Rohkost goldrichtig.

Es dürfte vielen inzwischen doch bekannt sein, dass es in den Industrienationen Fleisch im Überfluss gibt. Aber dazu müssen Futtermittel aus den Entwicklungsländern importiert werden. Auf riesigen Feldern werden Soja und Getreide angebaut, um diese als Futtermittel nach Amerika und Europa zu verschiffen. Die Bevölkerung der Entwicklungsländer geht zumeist leer aus. Monokulturen setzen den Böden ebenfalls zu, die Erde wird auslaugt, es müssen immer wieder neue Ackerböden erschlossen werden. Um immer mehr Erträge zu produzieren, werden diese bis zum Erbrechen übergedüngt. Regenwald wird abgeholzt um die Futtermittel anzubauen, welche letztlich von europäischen Schweinen, Hühnern, Rindern gefressen werden. Lassen wir die Tierhaltung außen vor: Tieren leben und sterben meist unter erbärmliche Bedingungen. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten. Es geht nicht um vegan oder vegetarisch. Es geht nicht darum wer hat Recht oder wer nicht. Jeder kann seine persönliche Entscheidung treffen ob der seinen Konsum tierischer Produkte einschränken möchte oder nicht. Keiner muss sich rechtfertigen, es ist vielleicht nur eine Frage des Bewusstseins, der Ethik, der Moral oder wie auch immer formulierter Gründe. Seiner Gesundheit einen Gefallen zu tun, Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Alzheimer und Übergewicht usw. zu verringern könnte ein durchaus lohnendes Ziel sein. Ernst zu nehmende Studien aus allen Teilen der Welt weisen auf die Zusammenhänge und die drastischen Folgen hin.

Unsere eigenen Erfahrungen mit Rohkost:

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Nach 5 Jahren sind wir mehr denn je überzeugt, dass Rohkost eine Verbesserung der Lebensqualität darstellt: Ein Teller zum Frühstück, liebevoll zubereitet (Rote Beete, Paprika, Süßkartoffel, Gurken, Rettich, Radieschen usw.) ist ein Genuss. Wir achten dabei sehr auf gute Qualität beim Kauf der Lebensmittel. Es sollte auf jeden Fall Bioqualität sein. Was wir feststellen konnten: Der Basen-Säure-Haushalt hat sich überwiegend im basischen Bereich einpendelt und Symptome wie Sodbrennen, Aufstoßen usw. angehören der Vergangenheit an. Für den Körper fühlt es sich leicht an, satt jedoch nicht überladen. Ein wenig Zeit braucht es, die Zubereitung ist einfach und der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, denn das Auge isst ja bekanntlich auch mit. Also sind wir keine reinen Rohköstler. Und für den Fall, dass unterwegs keine Rohkost möglich ist, so gehen wir den Weg und versuchen uns immer möglichst Vegan zu ernähren. Wer sich mit Rohkost ernährt, der wird meisten in eine bestimme Ecke gestellt und dem wird dann erklärt, dass bei ihm bestimmt ein Vitaminmangel vorliegt bzw. ein Mangel vorliegen muss. Wir sehen, dass Blut- und PH-Werte super sind, Arthrose oder Gelenkserkrankungen, was ist das? Tausend Gründe werden ins Feld geführt um mit Vegan oder Rohkost aufzuhören, weil medizinisch zu bedenklich usw. ... Wer sich jedoch intensiv mit veganer Rohkost und Ernährung auseinandersetzt, dem werden sich ganz neue und interessante Aspekte eröffnen. Lebensmittel sind plötzlich etwas Essentielles, es sind Lebensmittel und keine Füllstoffe. Ernährung geht meist mit einen neuen, bzw. anderen Bewusstsein einher. Der Weg hin zur Rohkost ist wirklich einfach, der Weg zurück kann durchaus schmerzhaft sein.

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Grundsätzlich führen wir hier keine Diagnosen, Therapien und Behandlungen im medizinischen Sinne durch. Unsere Unterstützung kann keine ärztliche, psychologische oder physiologische Behandlung ersetzen. Ein Heilversprechen respektive Erfolgsversprechen wird nicht gegeben.

Quellen:
[1] Tree of Life Center Patagonia in Arziona
[2] Definition Rohkost nach der Schweizer Konvention - SKR