Frau Johanna Gerstner, als zertifizierte Naturveda-Ernährungsberaterin, unterstützt Sie gerne auf Ihrem persönlichen Weg zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit. Naturveda ist die Lehre von einem natürlichen Leben und beinhaltet ein individuelles Ernährungssystem das von jedem Menschen, ob jung oder alt, krank oder gesund, praktiziert werden kann. Dieses Ernährungssystem, welches die ganz persönlichen Bedürfnisse, die Lebensumstände und die Ernährungsgewohnheiten jedes einzelnen berücksichtigt, hat die richtige Ernährung aller Bereiche des Lebens als Voraussetzung für Gesundheit, Schönheit, Vitalität und Freude erkannt. Im Naturveda wird das alte Wissen aus dem Ayurveda mit modernen Erkenntnissen verknüpft aus dem Ayurveda) mit modernen Erkenntnissen verknüpft, da wir heutzutage gegen bzw. mit anderen Einflüssen - wie Elektrosmog, Umweltverschmutzungen, synthetischen Lebensmitteln, psychischen Belastungen, Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie - zu kämpfen haben, als noch vor Jahren. Ein Zuviel an den genannten Einflüssen und ein Mangel an natürlichen Vitalstoffen wie Obst, Gemüse und Kräuter können Krankheiten, Beschwerden und Übergewicht hervorrufen. Wir wissen heute, dass die meisten Böden ausgelaugt sind, extrem viel Dünger in den Boden kommt, dass kaum noch Nährstoffe enthalten sind und bewusste Menschen nicht bedenkenlos von Lebensmitteln sprechen wollen. Frau Johanna Gerstner hat im Laufe der Zeit sehr viel Wissen im Bereich Gesundheit und Ernährung durch den Austausch/ Dialog mit Medizinern und Wissenschaftlern erhalten. Ein aktuell sehr präsentes Thema ist Histamin-intoleranz, viele Menschen sind davon betroffen, viele Ärzte belächeln es weil sie es nicht kennen, nie etwas darüber gehört haben oder es einfach nicht wissen. Im Freundeskreis stößt das Thema auf Unverständnis und die Betroffenen leiden unter den mitunter extremen Einschränkungen. Es gibt keine Universallösung, jedoch Hoffnung. Ernährung ist hier ein entscheidender Schlüssel um das wirklich zu "drehen". Johanna Gerstner gibt ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne an interessierte Menschen weiter.

Die Folgen von Mangel- und Überernährung:

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Mitten durch die Erde verläuft eine scharfe Trennlinie: Der Äquator teilt den Planeten nicht nur in Nord und Süd, sondern bildet auch eine fiktive Grenze, welche wohlhabende Industrienationen des Nordens von Entwicklungsländern des Südens trennt. Fast 150 der 200 selbstständigen Staaten, die sich über den Globus verteilen, gehören zu der Gruppe der Entwicklungsländer, welche wirtschaftlich nicht mit den Industrienationen mithalten können. In diesen Staaten jedoch leben rund 80 Prozent der Weltbevölkerung teilweise unter miserabelsten Bedingungen.

Weltweit werden genügend Lebensmittel produziert, um die mehr als sieben Milliarden Menschen der Erde zu versorgen. Doch die meisten Lebensmittel kommen nicht bei denen an, die sie dringen benötigen. Jährlich werden rund zwei Milliarden Tonnen Getreide geerntet, 40 Prozent davon werden an Tiere verfüttert. Es leiden rund 870 Millionen Menschen weltweit an Hunger, während andere im Überfluss leben. Während Menschen auf der südlichen Halbkugel eher an den Folgen einer Mangelernährung sterben, erleiden Menschen in den Industrienationen eher ein anderes Schicksal und sterben an den Folgen einer fett- und zuckerhaltigen Ernährung, oder erliegen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Schlaganfall etc.

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Ein Teufelskreis:

Damit es in den Industrienationen Fleisch im Überfluss gibt, müssen Futtermittel aus den Entwicklungsländern importiert werden. Auf riesigen Feldern werden Soja und Getreide angebaut, um diese als Futtermittel nach Amerika und Europa zu verschiffen. Die Bevölkerung der Entwicklungsländer geht zumeist leer aus. Monokulturen setzen den Böden ebenfalls zu, die Erde wird auslaugt, es müssen immer wieder neue Ackerböden erschlossen werden. Um immer mehr Erträge zu produzieren, werden diese bis zum Erbrechen übergedüngt. Regenwald wird abgeholzt um die Futtermittel anzubauen, welche letztlich von europäischen Schweinen, Hühnern, Rindern gefressen werden. Lassen wir die Tierhaltung außen vor: Tieren leben und sterben meist unter erbärmlichen Bedingungen.

Und die Spirale dreht sich unermüdlich weiter, denn die Zerstörung der Regenwälder bleibt nicht ohne Folgen. Der heiß diskutierte - und häufig sehr umstrittene/ bestrittene - Klimawandel sowie die damit einhergehenden Naturkatastrophen sorgen nicht nur auf der Südhalbkugel für Angst und Schrecken. Die Signale sind auch im reichen Norden der Halbkugel nicht mehr zu übersehen.

Ein guter Vergleich zwischen einer 1985 erstellten Studie [1] und den 1996 und 2002 in einem Lebensmittellabor [2] ermittelten Werte in Obst und Gemüse:

1985 Pharmakonzern Geigy (Schweiz) Studie über den Nährstoffverlust
 

Grenzwerte für Vitamine – Deutschland macht sich lächerlich

Vitamine sind wichtiger denn je. Daraus könnte man ableiten, dass je mehr Vitamine wir zu uns nehmen, desto weniger wir uns mit gesundheitlichen Problemen zu plagen haben. Es gibt eine Menge verschiedener Vitamine, wovon jedes seinen spezifischen Charakter hat. Und die meisten sind so unentbehrlich für ein reibungsloses Funktionieren unserer körpereigenen Biochemie. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) selbst sieht in Deutschland keinen Vitaminmangel. Auf ihrer Webseite berichten sie nicht nur, dass es keinen Vitaminmangel in Deutschland gibt, sondern ebenfalls, dass deshalb die sich daraus ergebenden „Höchstmengenvorschläge für die Verwendung von Vitaminen und Mineralstoffen in Lebensmitteln“ die von der „Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) [3] festgelegten tolerierbaren Obergrenzen für die Tageszufuhr des jeweiligen Nährstoffs“ berücksichtigt hat. (Quelle: BfR [3] ). Jeder darf sich mit den verfügbaren Informationen ein eigenes Bild machen und seine persönlichen Schlüsse daraus ziehen und dann eigenverantwortlich für sich entscheiden welchen Weg er oder sie gehen möchte. Ein Sprichwort sagt: "Wer fragt, der führt". Deshalb fragt einfach mal bei eurem Hausarzt oder -ärztin nach, wie diese extrem niedrigen Werte in Deutschland zu erklären sind.
 

Grenzwerte für Vitamine – Deutschland macht sich lächerlich

Der Vitamin-A-Wert des BfR macht nur etwas mehr als 10 Prozent des EFSA-Werts aus. Das Gleiche gilt für Vitamin D. Die EFSA empfiehlt die 20-fache Dosierung als Obergrenze von Vitamin E im Vergleich zum BfR. Bei einigen Vitaminen gibt die EFSA überhaupt keine Empfehlungen, da es keine Daten für diese Vitamine gibt. Das scheint allerdings das BfR nicht davon abgehalten  zu haben, sich selbst eine eigene Interpretationen zu basteln. Für Nicotiamid, dem Vitamin mit dem hohen BfR-Vitamin-Gefährdungspotential, wird sogar nur der 53. Teil der EFSA-Empfehlung als ungefährlich bewertet. Und diese unglaubliche Verdummung geht in Deutschland geradezu weiter.

Die MONICA-Studie[4] der Weltgesundheitsorganisation, an der 16 europäische Länder teilnahmen, kam zu ähnlichen Resultaten: In 87% der Fälle konnte man das Herzinfarktrisiko mit zu niedrigen Vitamin-E- und –C-Werten im Blut in Verbindung bringen. Weitere Studien zeigten: Niedriges Vitamin C und Beta-Carotin im Blut führen zu einem 4,2fachem Anstieg des Schlaganfallrisikos. Zwei Harvard-Studien an 87.000 Krankenschwestern über acht Jahre und an 40.000 Ärzten zeigten: Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann um 41% gesenkt werden, wenn 100 bis 200 mg Vitamin E täglich gegeben wurden. Vitamin-E-Einnahmen über 200 mg zeigten dabei die beste Risikominderung. Die Sterbehäufigkeit sinkt um circa 34%. Eine 1996 ausgewertete Studie mit 2.200 Patienten der Cambridge University zeigt, dass die Risikominderung bei schon bestehenden Herzerkrankungen gegen einen erneuten Herzinfarkt mit 400-800 mg Vitamin E um 75% gesenkt werden kann. Diese Studien rückten Vitamin E in das Zentrum der therapeutischen Maßnahmen zur Senkung des Herzinfarktrisikos. Sie lassen keine Wünsche über Beobachtungszeitraum, Patientenzahl, Studienzentrum oder Publikationsort offen.

Das Projekt MONICA[4] (Multinationales MONITORIEREN von Trends und Determinanten bei karzinovaskulären Erkrankungen) wurde in den frühen achtziger Jahren in vielen Zentren auf der ganzen Welt gegründet, um Trends bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu überwachen und diese mit Veränderungen der Risikofaktoren in der Bevölkerung über einen Zeitraum von zehn Jahren in Verbindung zu bringen. Es wurde eingerichtet, um die verschiedenen Trends der Sterblichkeit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erklären, die ab den 70er Jahren beobachtet wurden. In 21 Ländern gab es insgesamt 32 MONICA-Kooperationszentren. Das Gesamtbevölkerungsalter zwischen 25 und 64 Jahren betrug zehn Millionen Männer und Frauen. Die zehnjährige Datenerhebung wurde Ende der 1990er Jahre abgeschlossen, und die wichtigsten Ergebnisse wurden in den folgenden Jahren veröffentlicht. Stand 2017 werden die Daten noch zur Analyse verwendet.

Es wird immer wieder nach Doppelblindstudien zum Coimbraprotokoll[5] gefragt. Es gibt sie nicht und es wird sie auch nie geben. Warum? Wenn eine Verwertungsstörung und damit ein Mangel an einem wichtigen Stoff im Körper besteht sind Ärzte rechtlich verpflichtet, diese umgehend zu beheben. So wurde z.B. auch Insulin bei Diabetes nie doppelblind getestet, da der Bedarf jeweils unterschiedlich hoch ist. Eine Doppelverblindung, bei der alle Studienteilnehmer dieselbe Dosis oder gar Placebo erhalten würden, wäre für einen Teil der Teilnehmer tödlich gewesen. Ähnlich verhält es sich mit Vitamin D bei einer so ernsten Krankheit wie Multiple Sklerose: Würde man alle mit der selben Dosis behandeln, so käme ein Teil der behandelten nicht in Remission, wenn die Dosis für sie zu niedrig ist, ein Teil hätte womöglich unerwünschte Nebenwirkungen wegen Überdosierung und die Patienten der Placebogruppe würden dem Risiko weiterer Schübe und damit bleibender Schäden an Gehirn und Nerven ausgesetzt. Nichtsdestotrotz gibt es reichlich Studien zur Wirkung von Vitamin D auf Autoimmunerkrankungen. Auch Dr. Coimbra hat eine kleine Verlaufsstudie zur Behandlung von Psoriasis und Vitiligo veröffentlicht.

Was kann also der Einzelne tun?

Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten. Es geht nicht um vegan oder vegetarisch. Es geht nicht darum wer hat Recht oder wer nicht. Jeder kann seine persönliche Entscheidung treffen ob der seinen Konsum tierischer Produkte einschränken möchte oder nicht. Keiner muss sich rechtfertigen, es ist vielleicht nur eine Frage des Bewusstseins, der Ethik, der Moral oder wie auch immer formulierter Gründe. Seiner Gesundheit einen Gefallen zu tun, Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Alzheimer und Übergewicht usw. zu verringern könnte ein durchaus lohnendes Ziel sein. Ernst zu nehmende Studien aus allen Teilen der Welt weisen auf die Zusammenhänge und die drastischen Folgen hin. Es gibt Wege aus diesem Teufelskreis heraus und wir sollten unsere Augen davor nicht verschließen, sondern ganz genau hinhören und hinschauen wer uns wie informiert.

Grundsätzlich führen wir hier keine Diagnosen, Therapien und Behandlungen im medizinischen Sinne durch. Unsere Unterstützung kann keine ärztliche, psychologische oder physiologische Behandlung ersetzen. Ein Heilversprechen respektive Erfolgsversprechen wird nicht gegeben.

Quellen:
[1] 1985 Pharmakonzern Geigy (Schweiz) Studie über den Nährstoffverlust
[2] 1996/2002 Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal, Studie Vitalstoffverlustwerte
[3]
Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) und Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) über Grenzwerte für Vitamine
[4] Monica-Studie der WHO, Ursachen und Trends für Unterschiede in der Mortalität von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
[5] Coibraprotokoll,Pilotstudie, in der die Auswirkungen einer längeren Verabreichung von hohen Vitamin-D-Dosen auf den klinischen Verlauf von Vitiligo und Psoriasis untersucht wurden.