Als der Mensch begann sesshaft zu werden fing er vermutlich auch damit an aus wilden Pflanzen und Früchten verschiedene Gemüse und Obstsorten zu züchten um sich so das Leben zu erleichtern. Heute sind überwiegend domestizierte Sorten entstanden und wir finden eine ganze Reihe von Obst- und Gemüsesorten mit exotischen Namen, welche sehr vielversprechend und neu klingen und damit vermutlich zum Kauf animieren sollen.

Dank der "Eigenzüchtung" von Gemüse, Reis und Früchten zahlen wir alle einen hohen Preis. Die neuen Sorten erweisen sich im Vergleich zur wilden Nahrung als nicht besonders nährstoffreich [3]. Kein Wunder, denn die Böden sind meist ausgelaugt u.a. auch durch die Art und Weise des Anbaus und er Nutzung sowie einer durchaus nachvollziehbaren wirtschaftlichen Kurzsichtigkeit gepaart mit der Gier nach hohen Profiten.

So wurden z.B. aus den alten Maissorten nun die Hybridsorten gezüchtet welche einen Zuckergehalt von 40 Prozent aufweisen. Die entspricht ungefähr so viel wie ein Schokoriegel. Man muss wissen, dass die Urpflanze, aus der die alten Maissorten gezüchtet wurden, lediglich ca. zwei Prozent Zucker enthalten. Bei modernen Hybrid-Karottenzüchtungen dürfte es sich ähnlich verhalten. Tomaten sind ebenfalls ein gutes Lehrbeispiel dafür, wie alte und robuste Sorten komplett aus unserer Wahrnehmung verschwinden. Die Frage warum und wem nützt es, darf getrost gestellt werden.

Aber zurück zur Karotte: ein Grund, warum Hybrid-Karottensorten als Saftspender nicht mehr zu empfehlen sind ist der geringe bis nicht mehr vorhandene Anteil an heilkräftigen Phyto-Nährstoffen. Untersuchungen und Studien zeigen, dass dieser Anteil so stark gesunken ist, dass aus ihrem Saft kaum noch Heilkraft gesprochen werden kann. Ein sehr aufschlussreiches und lesenswertes Buch (Eating On The Wild Side) welches die fehlende Verbindung zur optimalen Gesundheit zeigt, ist im Life Extension Magazin [1] aus dem Jahr 2015 zu finden.


Wilde Nahrung in den Speiseplan aufzunehmen ist nicht schwierig. Meist direkt vor der Haustür warten mehrere Wildpflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn und Giersch auf uns. Nicht nur als Therapie, sondern auch als eine vorbeugende Maßnahme können Wildkräuter unser Immunsystem unterstützen und degenerativen Erkrankungen vorbeugen. Wissenschaftliche Studien haben längst bewiesen, dass Phyto-Nährstoffe aus Wildkräutern einzelne Gensegmente aktivieren, die für die Aktivität des Immunsystems unentbehrlich sind.

Die Bedeutung von Wildkräutern war schon lange eine wichtige Domäne vom Ayurveda, die Wissenschaft vom langen und gesunden Leben. Hunderte von heimischen Wildkräutern wie Brennnessel, Giersch, Melde, Vogelmiere, Ackerschachtelhalm und Löwenzahn besitzen das Potenzial, chronische Krankheiten zu lindern und eine naturheilkundliche, ayurvedische oder homöopathische Therapie zu unterstützen.

Durch die industrielle Landwirtschaft ist der Gehalt von Phyto-Nährstoffen, Biophotonen, Spurenelementen, Chlorophyll und Vitaminen im Getreide, Früchten und Gemüsen stark zurückgegangen. Anhaltende Nährstoffverluste können sogar lebensbedrohlich sein. Durch eine Fülle an heilkräftigen Nährstoffen aus den essbaren Wildpflanzen bietet die Natur uns eine Lösung, um diese Defizite wieder auszugleichen. Eine weitere Möglichkeit die Puffer wieder aufzufüllen sind neben der Vitalkost [2] auch gut und sorgfältig ausgesuchte Nahrungsergänzungsmittel.

Dr. med. John Switzer straft alle Anti-Veganer- und Anti-Vegetarier lügen, er ist das Leben pur. Wir leben heute in einer Zeit, in der alle wichtigen Informationen für jedermann frei zugänglich sind. Der Mensch heute hat immer die Wahl und kann sich frei entscheiden, wie er sein Leben und damit auch seine Zukunft gestalten möchte. Der häufig gehörte Spruch: "Du bist was Du isst" gewinnt mit dem umfangreichen Wissen über Wildkräuter eine neue Qualität.

Grundsätzlich führen wir hier keine Diagnosen, Therapien und Behandlungen im medizinischen Sinne durch. Unsere Unterstützung kann keine ärztliche, psychologische oder physiologische Behandlung ersetzen. Ein Heilversprechen respektive Erfolgsversprechen wird nicht gegeben.

Quellen:
[1] Feb. 2015 Life Extension Magazine, Jo Robinson, Eating on the Wild Side
[2] Vitalkost Bücher von Dr. Switzer: Gesünder mit Dr. Switzers Vitalkost-Rezepten und Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter Vitalkost Rezepte
[3] 1996/2002 Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal, Studie Vitalstoffverlustwerte